Junge, Thorsten:
Die Okkupation des Fleisches. Konstitutionen des Selbst im Zeitalter der Transplantationsmedizin. (Broschiert, 252 S., DIN A5) ![]() |
I Einleitung 11
1 Theoretischer Bezugsrahmen 13
2 Zum Vorgehen 14
3 Eine Anmerkung zur Sprache 17
II Michel Foucaults Kritik der Moderne 18
1 Rezeption 18
2 Der Versuch einer Einordnung 18
3 Philosophie als Aktivität 19
3.1 Der antihumanistische Aufklärer 21
3.2 Was ist Aufklärung? Foucault antwortet
22
3.3 Vernunftregel oder individuelle Tat? 24
4 Archäologie und Genealogie 27
4.1 "Frühe" Archäologien 28
4.2 Renaissance und Klassik 30
4.3 Moderne 30
5 Genealogie als Anti-Wissenschaft 32
5.1 Diskurse der Macht Macht der Diskurse 34
5.1.1 Diskurse 34
5.1.2 Macht 37
5.2 Überwachen und Strafen Eine Analytik der
Macht 40
5.2.1 Disziplin 42
5.2.2 Norm und Prüfung 44
5.2.3 Die Disziplinarmacht ein Blick zurück
46
6 Der Wille zum Wissen die Genealogie des modernen
Subjekts 48
6.1 Zwischen Repressionshypothese und Geständnis
49
6.2 Die Hysterisierung des weiblichen Körpers 54
6.3 Pädagogisierung des kindlichen Sexes 54
6.4 Sozialisation des Fortpflanzungsverhaltens 55
6.5 Perverse Lüste 55
7 Bio-Macht als Lebensmacht 56
7.1 Die Normalisierungsgesellschaft 58
7.2 Tod und Bio-Macht 60
8 Zum weiteren Vorgehen 63
III Körpertechniken Macht, Politik und Gegenwart
64
1 Die Besetzung der Körper Wissenschaft zwischen
Reproduktion und Forschung 64
1.1 Körpermanagement biomedizinische Technologien
am Lebensanfang 67
1.2 Heilung und Vorbeugung 73
2 Bio-Politik als interdiskursives Dispositiv der modernen
Bio-Macht 74
2.1 Das Dilemma von für und wider ... 76
2.2 Selbstaufklärung und Selbstbestimmung
Konstituierung des Selbst 78
2.3 Die Norm der Gesundheit die Macht der Medizin
80
2.4 Splitter zur sozialen Implikation eine Ergänzung
84
2.5 Die Risiko-Verantwortungsmaschine 86
2.5.1 Einschub Zur Genese der Verantwortung 88
2.5.2 Einschub Risiko und Schwangerschaft 90
3 Resümee 93
IV Der "verdrängte" Tod und die Gegenwart
ein ambivalentes Verhältnis 95
1 Gedachte Verdrängung verdrängendes
Denken 98
2 "Disqualifizierung des Todes" der Tod zu Gast
bei Foucault 103
3 Enttabuisierung des Todes als Moment der Befreiung
109
4 Der Tod als nützliches Prinzip der Lebensmacht?
111
5 Das Heil der Gemeinschaft Der Opfertod in der
Moderne 113
5.1 Die Effektivität des Opferns 117
5.2 Allegorien des Opfers oder vom Risiko zum Tode
121
6 Resümee 128
V Zur Gegenwart der Transplantationsmedizin 131
1 Eine Technik der Unsterblichkeit ...? 131
2 The return of the living dead Einige Daten und
Fakten 132
3 Vom irreversiblem Koma zum Hirntod 136
3.1 Der gestrige und der heutige Tod die Macht
des Faktischen 136
3.2 Death-TV Die Visualisierung des Todes 140
3.3 Minimale Tode 143
3.3.1 Teilhirntod 143
3.3.2 Death Control 145
4 Auswirkungen und Konsequenzen 147
4.1 Der Tod und das Mädchen ein Vorwort zu
Erlangen 147
4.2 Das "Erlanger Baby" und Marion Ploch 148
4.3 Fötalgewebeverpflanzung 151
4.3.1 Umgehung einer gesetzlichen Grundlage bei der Verwertung
von Föten 151
4.3.2 Umgehung des Hirntod-Kriteriums 153
4.4 Anenzephale als Organspender 155
VI Das deutsche Transplantationsgesetz eine Betrachtung 158
VII Konstitutionen des Selbst Ausgewählte
Darstellungen 166
1 Eine einführende Darstellung 166
1.1 Rahmen und Umfeld 166
1.2 Werbung und Kampagne 168
1.3 Text und Diskurs 171
1.4 Stil und Erscheinung 173
1.5 Der Debattentext 175
2 Die Architektur der Legitimation 176
2.1 Legitimation durch Tradition 177
2.2 Legitimation durch Ökonomisierung 178
2.3 Legitimation durch Nichthinterfragbarkeit 179
2.4 Delegitimation als Legitimation 181
3 "Über Organspende redet man nicht ... oder doch?"
Die Veröffentlichung des Körpers 183
4 Organspende zwischen Pflicht und Verantwortung 187
4.1 Die doppelte Verantwortung Die Sozialpflichtigkeit
des Körpers 187
4.2 Der verantwortungsvolle Spender 188
4.3 Organmangel und Bedarf 189
4.4 Der sanfte Zwang Abschied von der Pflicht 192
4.5 Spender und Familie eine verantwortungsvolle
Beziehung 194
5 Bedrohungsszenarien 198
5.1 Die Bedrohung des Wissens 198
5.2 Eine individuelle Bedrohung 199
5.4 Die Normalität der Transplantationsmedizin als
Risikoversicherung 201
5.3 Fleisch 204
6 Der Befreiungsmythos des Todesopfers 206
6.1 Das re-sakralisierte Opfer oder "Gott ist ein Freund
des Lebens"152 206
6.2 Organspende als Akt der Befreiung 209
6.2.1 Der Mythos des Tabuisierten 209
6.2.2 Diskursive Konfrontationen 211
6.3 Die Sinnhaftigkeit des Todes 213
6.3.1 Rollenspiele 214
6.3.2. Das unbekannte Wesen 215
7 Zusammenfassende Diskussion 217
7.1 Transplantation und Macht 217
7.2 Geständnistechnik 219
7.3 Verantwortung als Normierungsstrategie die
Kodierung der sozialen Beziehungen 221
7.4 Verantwortlichkeiten 222
7.4.1 Makro-sozialer Blick 222
7.4.2 Mikro-sozialer Blick 222
7.4.3 Selbstbefragung 223
7.5 Die Ver-Opferung des Subjekts 223
VIII Schlußwort und Ausblick 225
IX Quellen und Literatur 231
1 Siglen der verwendeten Werke von Michel Foucault 231
2 Verwendete Materialien 232
3 Weitere Literatur 233
X Register 245
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